Fusionsvorhaben mit der VR Bank Enz plus

Gemeinsam stärker in die Zukunft

VR Bank Enz plus und Volksbank Karlsruhe Baden-Baden nehmen Fusionsgespräche auf

Die VR Bank Enz plus und die Volksbank Karlsruhe Baden-Baden streben eine gemeinsame Zukunft an: Beide Aufsichtsratsgremien haben den jeweiligen Vorstand mit der Aufnahme von Fusionsgesprächen beauftragt. Durch einen Zusammenschluss der beiden Banken würde eine große und noch leistungsfähigere Genossenschafts­bank in der Region Karlsruhe, Baden-Baden, im Landkreis Karlsruhe und dem Enzkreis entstehen.

Ausgelöst durch den steigenden Ertragsdruck aufgrund des Negativ­zinsniveaus, hohen regulatorischen Anforderungen, einem stetig zuneh­menden Wettbewerb und sich ändernden Kundenanforderungen durch die Einflüsse der Digitalisierung befindet sich die gesamte Finanzwirtschaft in einem grundlegenden strukturellen Wandel. Wer morgen noch die Ansprüche seiner Kunden erfüllen will, muss heute bereits rechtzeitig die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen.

Auch wenn beide Institute derzeit sehr gut aufgestellt sind, wollen sie sich nicht auf den Erfolgen der Vergangenheit und Gegenwart aus­ruhen, sondern aktiv die nötigen nächsten Schritte in die Wege leiten.

Nicht ohne Grund ist in Teilen der genossenschaftlichen Organisation vor diesem Hintergrund seit Jahren ein kontinuierlicher Konzentrationsprozess in Gang.

Gerade im Vergleich zu Mitbewer­bern in der Region gilt es, signifikante Größennachteile aufzuholen. Dabei geht es aber nicht um Größe an sich, sondern um die damit ver­bundenen Möglichkeiten für die Gestaltung attraktiver Leistungen und Konditionen für die Kundinnen und Kunden der Bank. Die Veranke­rung in der Region und Nähe zu Mitgliedern und Kunden steht dabei weiterhin im Mittelpunkt.

Erste Gespräche in den letzten Monaten auf der Vorstandsebene haben gute Gründe für einen zukünftig gemeinsamen Weg beider Häuser gezeigt. Beide Genossen­schaftsbanken bringen unterschied­liche Erfahrungen und Stärken in das neue Haus ein, so dass beider­seits die Mitglieder, Kundinnen und Kunden davon profitieren können. Auf dieser Grundlage hätte diese neue Bank beste Chancen, dauer­haft eine führende Rolle als genossenschaftliches Kreditinstitut in der Region einzunehmen. In beiden Häusern ist deshalb die Überzeugung gereift, dass es durchaus sinnvoll sein kann, künftig gemeinsame Wege zu beschreiten.

In den nächsten Monaten soll nun im Rahmen einer detaillierten Unter­suchung die Entscheidungsgrund­lage für eine mögliche Verschmel­zung erstellt werden.

Karte

© VR Bank Enz plus eG

Gemeinsame Bank

© VR Bank Enz plus eG

Beweggründe

ANDREAS LORENZ
Vorstandsvorsitzender
Volksbank Karlsruhe Baden-Baden

Die VR Bank Enz plus ist eine sehr leistungsstarke und kundenorientierte Bank in einer attraktiven Region. Aus Sicht der Volksbank Karlsruhe Baden-Baden ergeben sich viele Ansatzpunkte, von denen die Kundinnen und Kunden beider Häuser durch einen Wissens- und Erfahrungstransfer profitieren können. In den vergangenen Jahren hat die VR Bank Enz plus bereits gezeigt, dass die Umsetzung erforderlicher Veränderungen zu besseren Leistungen für die Kunden und guten Ergebnissen für die Bank führt. Aufbauend auf unserem gemeinsamen genossenschaftlichen Wertefundament und dem gleichen Verständnis von regionaler Kundennähe und qualifizierter Beratung sind wir sehr zuversichtlich, dass ein Zusammen­schluss für beide Genossenschaften deutliche Vorteile bietet.

JÜRGEN WANKMÜLLER
Vorstandsvorsitzender
VR Bank Enz plus

Unser Haus ist derzeit sehr gut aufgestellt. Mit der Fusion zur VR Bank Enz plus und dem Zukunftsprojekt „ZUKUNFT. GESTALTEN.“ haben wir bereits wichtige Weichen gestellt. Die aktuellen Ergebnisse belegen dies deutlich. Trotzdem dürfen wir uns nicht auf diesem Erfolg ausruhen, sondern müssen rechtzeitig die nächsten Schritte einleiten. Die neue Bankgröße verspricht deutliche Effizienzvorteile. Die damit verbundene wirtschaftliche Stärke ist notwendig, um unter schwierigen Rahmenbedingungen auch langfristig für die Menschen und Unternehmen in unserer Region ein gewohnt starker Partner zu bleiben. Auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden von einem stabilen Arbeitgeber profitieren, der weitere berufliche Spezialisierungen und Qualifizierungen ermöglicht.

Fragen und Antworten

WIE IST DER STAND DER FUSION UND WAS IST BEREITS ENTSCHIEDEN?

Von den Aufsichtsräten beider Häuser wurde der Auftrag zur Aufnahme von Fusionsverhandlungen an den Vorstand erteilt. Bisher haben erste Gespräche zwischen den Vorständen der beiden Genossenschaftsbanken stattgefunden. Der aktuelle Stand der Untersuchung ist auf der Homepage der Banken ersichtlich.

WIE GEHT ES WEITER?

Im Rahmen der nun folgenden Verhandlungen wird ein Fusionskonzept erstellt, das die Chancen und Herausforderungen einer möglichen Fusion aufzeigt.

Außerdem wird erarbeitet, wie eine mögliche gemeinsame Bank organisiert werden kann und welche Vorteile man sich von der Fusion für die Mitglieder, Kundinnen und Kunden sowie die Mitarbeitenden verspricht. Das Ergebnis des Fusionskonzepts wird bis Mitte Oktober erwartet. Anschließend werden das Ergebnis sowie der Stand der Verhandlungen den Vertretern bis Ende Oktober vorgestellt.

WER ENTSCHEIDET ÜBER DIE FUSION?
Bei einer positiven Bewertung der Fusion können die Vertreter beider Banken im November im Rahmen zweier außerordentlicher Vertreterversammlungen über die Fusion beschließen.