Aktuelle Pressemitteilung

Vertreterversammlung in Karlsruhe
votiert einstimmig für Bankenfusion

Sonderausschüttung für Mitglieder
Joachim Wohlfeil nach 28 Jahren aus dem Aufsichtsrat verabschiedet

Karlsruhe, 11. Mai 2021 – Die Volksbank Karlsruhe eG und die Volksbank Baden-Baden Rastatt eG bündeln rückwirkend zum 1. Januar 2021 ihre Kräfte zur „Volksbank Karlsruhe Baden-Baden eG“. Dies haben die Mitgliedervertreter beider Häuser in ihren jüngsten ordentlichen Versammlungen am Montag, 10. Mai, in Baden-Baden und am Dienstag, 11. Mai, in Karlsruhe mit überzeugendem Votum beschlossen. Damit sind die Ende des vergangenen Jahres aufgenommenen Fusionsgespräche nun auch formell zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen. Das gemeinsame Institut verfügt über eine Bilanzsumme von rund 6,4 Milliarden Euro und beschäftigt über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Geschäftsgebiet mit gut 40 Filialen reicht künftig von Forbach bis Linkenheim-Hochstetten und von Berghausen bis Wintersdorf. Beide Seiten betonten, dass fusionsbedingte Kündigungen ausgeschlossen sind und Einsparungen im Personalbereich schon jetzt aus der internen Besetzung freier Stellen realisiert werden können.

Die Eintragung der Fusion ins Genossenschaftsregister ist zum 1. Juli vorgesehen, die Zusammenlegung der Bankdaten und der IT-Landschaft folgt am 24. Juli. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt für die Kunden der bisherigen Volksbank Baden-Baden Rastatt alles wie gehabt. Danach jedoch gelten Bankleitzahl und BIC der Volksbank Karlsruhe und somit auch neue IBAN-Nummern. Beide Häuser sichern zu, die von einer Umstellung betroffenen Kundinnen und Kunden rechtzeitig und umfassend zu informieren.

„Wir freuen uns über das klare Votum unserer Vertreterinnen und Vertreter. Sie haben damit den Weg frei gemacht für eine zukunftssichere und leistungsstarke Bank entlang der Rheinschiene. Durch die Verschmelzung sichern wir nachhaltig die Regionalität und die Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden. Zudem können wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine gute Zukunft mit sicheren und vor allem attraktiven Arbeitsplätzen bieten“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Karlsruhe, Andreas Lorenz, der auch an der Spitze der künftigen Volksbank Karlsruhe Baden-Baden stehen wird.

Sonderausschüttung als Nachschlag für das Geschäftsjahr 2019

Nachdem die Volksbank Karlsruhe im vergangenen Jahr der dringenden Empfehlung der Bankenaufsicht gefolgt war, im ersten Jahr der Pandemie keine Dividende auszubezahlen, können sich die rund 49.000 Mitglieder nun doppelt freuen. Denn die Vertreterversammlung folgte dem gemeinsamen Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand, für das Geschäftsjahr 2020 nicht nur eine Dividende von 3 Prozent auszuzahlen, sondern überdies eine Sonderausschüttung in gleicher Höhe. Damit profitieren die Mitglieder nachträglich vom guten Ergebnis 2019. Dies hatte der Vorstand im vergangenen Jahr bereits in Aussicht gestellt und den ursprünglich für die Zahlung einer Dividende vorgesehenen Betrag als Gewinnvortrag in den Jahresabschluss 2020 einfließen lassen.

Joachim Wohlfeil unter großem Beifall verabschiedet

Die Vertreterversammlung der Volksbank Karlsruhe am 11. Mai 2021 war gleichzeitig die letzte unter der Leitung von Joachim Wohlfeil (70): Der langjährige Vorsitzende des Aufsichtsrats hatte bereits im Vorfeld signalisiert, sein Amt im Sinne des Gelingens der Fusion niederzulegen und somit seinen Beitrag zur erforderlichen Abschmelzung des Gremiums zu leisten. „Die Tatsache, dass Joachim Wohlfeil von Beginn an alles Persönliche hintenangestellt hat, ist aller Ehren wert. Diese große Geste fordert von uns allen hohen Respekt“, sagte Andreas Lorenz und bedankte sich bei Joachim Wohlfeil für die angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit im Sinne der Volksbank Karlsruhe. „Es war mir eine große Ehre, über eine so lange Zeit in Aufsichtsratsverantwortung für die Volksbank Karlsruhe gewesen zu sein. Für dieses entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich sehr herzlich. Und es erfüllt mich mit großer Freude, einen kleinen Beitrag zum Gelingen dieses wichtigen und wegweisenden Zusammenschlusses geleistet zu haben. Ziele setzen, Chancen meistern und Werte setzen – dieses Leitmotiv ist Richtschnur für das neue gemeinsame Haus, auf das ich mich persönlich sehr freue“, sagte Joachim Wohlfeil, der dem Aufsichtsrat 28 Jahre angehörte. Im Jahr 2000 wurde er zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt, seit 2011 hatte er den Vorsitz des Gremiums inne. In seine Amtszeit fallen wegweisende strategische Entscheidungen der Volksbank Karlsruhe. Neben der aktuellen Fusion mit der Volksbank Baden-Baden Rastatt war er maßgeblich auch am guten Gelingen des Zusammenschlusses mit der früheren Volksbank Durlach im Jahr 2008 beteiligt, ebenso an den erfolgreichen jüngsten Verschmelzungen mit der Spar- und Kreditbank, Karlsruhe, und der Spar- und Kreditbank Hardt. Ein großes Dankeschön richtete Andreas Lorenz zudem an das Aufsichtsratsmitglied Rolf Schweiger. Auch er hatte für den Fall eines positiven Fusionsvotums seine Bereitschaft erklärt, sein Mandat vorzeitig niederzulegen. Das künftige Aufsichtsgremium startet nun mit 21 Mitgliedern. Davon entsendet die Volksbank Karlsruhe 9, die Volksbank Baden-Baden 5 und die Arbeitnehmerseite 7 Vertreter. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Volksbank Karlsruhe Baden-Baden künftig mehr als 500 Kolleginnen und Kollegen beschäftigt und somit den Bestimmungen des Drittelbeteiligungsgesetzes unterliegt. Damit stellt die Arbeitnehmerseite fortan ein Drittel der Aufsichtsratsmitglieder.

Wahlen zum Aufsichtsrat

Bei den turnusmäßigen Wahlen zum Aufsichtsrat hat die Vertreterversammlung der Volksbank Karlsruhe Martin Greß erneut das Vertrauen ausgesprochen und ihn für eine weitere Amtszeit in das Kontrollgremium gewählt. Darüber hinaus haben die Mitgliedervertreterinnen und -vertreter aus den Reihen der Volksbank Baden-Baden Rastatt die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder Christiane Ritter, Horst Fritz, Thomas Schmid und Armin Seifermann in den Aufsichtsrat der Volksbank Karlsruhe Baden-Baden gewählt. Ebenso wurde der bisherige Vorstandsvorsitzende der Volksbank Baden-Baden Rastatt, Hans Rudolf Zeisl, in den gemeinsamen Aufsichtsrat berufen. Er scheidet planmäßig zum 30. Juni aus seinem Vorstandsamt aus.

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